Das Projekt Maquette widmet sich der Weinproduktion durch die Wiederbelebung alter Praktiken im Weinbau und in der Önologie. Der Name ist nicht zufällig gewählt und spiegelt einen Ansatz ohne Eile und ohne übermäßige Förmlichkeiten wider. Der Hauptfokus liegt auf der Verwendung beinahe vergessener Rebsorten, die jahrzehntelang zugunsten kommerziellerer Sorten aufgegeben wurden.
Die verwendeten Weinberge sind nicht bewässert, das heißt, sie werden nicht künstlich bewässert, sondern sind ausschließlich auf natürliche Regen- und Bodenverhältnisse angewiesen. Diese traditionelle Methode führt zwar zu einer geringeren Produktion, ermöglicht jedoch die Gewinnung von Trauben mit konzentrierteren und authentischeren Eigenschaften.
Für die Vinifizierung greift das Projekt auf über 150 Jahre alte Tontanks zurück. Diese großen Amphoren, typisch für alte portugiesische Weinkeller, ermöglichen eine Gärung und Reifung des Weins mit minimalem technologischem Eingriff. Der prolonged Kontakt mit dem porösen Material trägt zur organoleptischen Komplexität der Weine bei.
Die Philosophie von Maquete basiert auf dem Prinzip, dass jedes Weinbaujahr das Endergebnis bestimmt. Ohne Konsistenz zwischen den Ernten zu erzwingen, umarmen die Produzenten die natürliche Variabilität und schaffen Weine, die genuin die spezifischen Bedingungen jeder Saison widerspiegeln.



