Die Unidade Local de Saúde de Viseu Dão Lafões erhielt eine Finanzierung von fast sechs Millionen Euro aus dem Aufbau- und Resilienzplan für die Anschaffung von schweren medizinischen Geräten und eines robotischen Operationssystems. Das Projekt ermöglichte die Finanzierung von drei Bildgebungsgeräten: einem Angiographiesystem, einer Magnetresonanztomographie und einem Hochleistungs-Computertomographiegerät.
Das neue Angiographiegerät ersetzt das zuvor in der Interventionsradiologie vorhandene Gerät und ermöglicht die Erstellung hochwertiger Echtzeitbilder, was die präzise Führung bei diagnostischen und therapeutischen minimalinvasiven Gefäßeingriffen erleichtert. Die ULS gibt an, dass die Vielseitigkeit des Geräts die Reaktionsfähigkeit bei geplanter und Notfall-Interventionradiologie stärkt und bei Bedarf auch die Herzkatheterisierung unterstützen kann.
Das neue CT-Gerät entspricht der gestiegenen Nachfrage und den Einschränkungen der bisherigen Geräte mit einer schnelleren Bildakquisition und -rekonstruktion zur Verkürzung der Untersuchungszeiten. Das Gerät ermöglicht auch verbesserte Herzuntersuchungen und schafft Bedingungen für die Internalisierung von Untersuchungen, die derzeit in der primären Gesundheitsversorgung verordnet werden.
Bezüglich der Magnetresonanztomographie verdoppelt die Anschaffung eines neuen Geräts die installierte Kapazität, sodass die ULSVDL nun über zwei Geräte verfügt. Diese Verstärkung ermöglicht eine erhöhte Reaktionsfähigkeit und klinische Differenzierung, insbesondere bei Herz- und Krebsuntersuchungen, und reduziert die Notwendigkeit, auf externe Anbieter zurückzugreifen. Die Investition zielt darauf ab, den Bildgebungsdienst zu modernisieren, die Versorgungsabläufe zu verbessern und die Reaktionszeiten zu verkürzen.




