Über 1700 schwangere oder in Elternzeit befindliche Personen sahen ihre Verträge im Jahr 2025 nicht verlängert, laut Daten, auf die sich die CGTP-IN bezog. Die Gewerkschaft warnt, dass diese Situation eine Verletzung der Rechte dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer darstellt, die während dieser Zeiten der Abwesenheit vom Arbeitsmarkt geschützt sein sollten.
Die CGTP-IN äußerte tiefe Besorgnis über diese Realität und betrachtet diese Praktiken als eine Gefährdung des gesetzlichen Schutzes, der für schwangere Frauen und für Personen in Elternzeit bestehen sollte. Die Gewerkschaft betont, dass das Gesetz spezifische Garantien für diese Fälle vorsieht, die nicht eingehalten werden.
Die Gewerkschaftsorganisation kritisierte heftig, was sie als Widerspruch in der Geburtenpolitik betrachtet. Nach Ansicht der CGTP-IN ist es inkohärent, Frauen zu bitten, mehr Kinder zu bekommen, während ihre Arbeit weiterhin weniger wertgeschätzt und entlohnt wird und sie Diskriminierung am Arbeitsplatz ausgesetzt sind.
Diese Situation entsteht im Kontext einer breiteren Debatte über Maßnahmen zur Unterstützung der Geburtenrate und der Familie in Portugal, wobei die Gewerkschaft vertritt, dass jede Politik in diesem Bereich würdige Arbeitsbedingungen und Gleichbehandlung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewährleisten muss.




