Der Umsatzvolumenindex der portugiesischen Industrie stieg im Juli um 5,6% in nominalen Jahresvergleichswerten, laut Daten des Instituto Nacional de Estatística (INE). Dieser Wert stellt einen Rückgang um 1,0 Prozentpunkt gegenüber dem im Juni verzeichneten Wachstum dar. Ohne die Produktgruppe Energie lag das Umsatzvolumen bei 3,9%, ebenfalls mit einer Verlangsamung gegenüber dem Vormonat.
Im Juli verlangsamten sich die Verkäufe für den inländischen Markt um 1,2 Prozentpunkte auf 7,9%, was einen Beitrag von 5,0 Prozentpunkten zur Gesamtveränderung des Index leistete. Die Exportmärkte verzeichneten ebenfalls einen Rückgang um 0,7 Prozentpunkte auf 1,6%, mit einem Beitrag von 0,6 Prozentpunkten zum Gesamtwert.
Nach Produktgruppen waren Energie und Vorleistungsgüter die größten Beitragsleister zur Veränderung mit 2,5 bzw. 2,3 Prozentpunkten, getrieben durch Wachstumsraten von 12,1% bzw. 7,2%. Investitionsgüter und Konsumgüter verzeichneten bescheidenere Anstiege von 2,8% bzw. 0,8%, die zusammen nur 0,7 Prozentpunkte beitrugen.
In Bezug auf den Arbeitsmarkt wiesen Beschäftigung und Arbeitsstunden in der Industrie im Jahresvergleichsinkäufe von 1,3% bzw. 1,7% im Juli auf, während die Vergütungen um 3,9% stiegen. Monatlich gesehen verzeichnete der Umsatzvolumenindex einen Rückgang von 1,4%, was den Wachstumstrend von 0,5% im Juni umkehrte.




