Das spanische Verlagswunder ist auf dem Weg zu einem neuen Rekord, mit einem prognostizierten Umsatz von 1.300 Millionen Euro im Jahr 2026. Der Buchsektor feiert sich selbst mit historischen Zahlen und Grafiken in ständigem Aufwärtstrend. Alles steigt, von der Anzahl verkaufter Exemplare über deren Preise bis hin zum Umsatz der Buchhandlungen und den Stunden der Internetnutzung im Zusammenhang mit Büchern oder Lesen.
Diese Daten tauchen in einem paradoxen Kontext auf: Die Ergebnisse des PISA-Berichts warnen vor einem alarmierenden Rückgang des Leseverständnisses weltweit, und die künstliche Intelligenz droht, den gesamten Sektor zu transformieren. Trotz dieser Herausforderungen setzt der spanische Buchmarkt seinen Aufwärtstrend fort.
Seit der Pandemie war das Marktwachstum konsistent und kontinuierlich. „Wir wachsen weiterhin auf einem bereits gewachsenen Niveau", betonte Ignacio López, Leiter Market Intelligence bei GfK, während der ersten Sitzung des Forum Edita. Der Sektor demonstriert damit eine bemerkenswerte Resilienz gegenüber externen Bedrohungen und Transformationen in der Leselandschaft.



