Die Euribor-Zinssätze verzeichneten am Dienstag, den 8. September, gemischte Bewegungen. Der Dreimonats-Zinssatz sank auf 2,635%, 0,034 Punkte weniger als in der vorangegangenen Sitzung, und der Sechsmonats-Zinssatz gab leicht auf 2,796% nach. In entgegengesetzter Richtung stieg der 12-Monats-Zinssatz auf 3,117%, 0,001 Punkte mehr, und erreichte damit einen neuen Höchststand seit August 2024.
Der Sechsmonats-Euribor, der seit Januar 2024 in Portugal der am häufigsten verwendete Zinssatz für Hypothekendarlehen mit variablem Zinssatz ist, machte im Juli 39,87% des Bestands an Darlehen für den Erwerb von Wohneigentum mit variablem Zinssatz aus, laut Daten der Banco de Portugal. Die 12- und Dreimonats-Zinssätze machten 31,26% bzw. 24,40% aus.
Im August stiegen die monatlichen Durchschnitte aller drei Euribor-Zinssätze erneut, mit größerer Intensität als im Juli und ausgeprägter bei der längsten Laufzeit. Der Dreimonats-Durchschnitt lag bei 2,513%, der Sechsmonats-Durchschnitt bei 2,713% und der 12-Monats-Durchschnitt bei 2,954%.
Die nächste geldpolitische Sitzung der Europäischen Zentralbank findet am Mittwoch und Donnerstag in Berlin statt, wobei der Markt eine Anhebung um 0,25 Prozentpunkte bei allen drei Leitzinsen erwartet. Die EZB hatte die Zinsen im Juni zum ersten Mal seit September 2023 angehoben, nach acht Senkungen seit Beginn des Zinssenkungszyklus im Juni 2024 und sieben aufeinanderfolgenden Sitzungen, in denen sie sie im April unverändert gelassen hatte.




