Portugal steht vor vier "strukturellen Blockaden", die das Wachstum von fortschrittlichen Technologie-Startups, bekannt als "Deep Tech", verhindern, wie aus einer Studie der Porto Business School hervorgeht. Der Mangel an spezialisiertem Talent und die Finanzierungsknappheit werden als die Haupthindernisse für diese Unternehmen identifiziert, die auf wissenschaftlicher Forschung basierende innovative Technologien entwickeln.
Der Dekan der Porto Business School sprach mit Negócios über die Schlussfolgerungen der Studie und wies auf Lösungen zur Überwindung dieser Barrieren hin. Die akademische Institution erkennt an, dass es notwendig ist, Bedingungen zu schaffen, damit diese Startups sich entwickeln und in Portugal bleiben können.
Der Verantwortliche vertritt die Ansicht, dass das Land mehr für sein geistiges Eigentum tun muss, das heißt für den Schutz von Erfindungen und Entdeckungen, die von portugiesischen Forschern und Unternehmen geschaffen wurden. Dies wird als wesentliche Bedingung angesehen, um Investitionen anzuziehen und zu ermöglichen, dass nationale Innovation sich konsolidiert und vermarktet wird.
Die Studie der Porto Business School erscheint in einem Kontext, in dem Deep-Tech-Startups als entscheidend für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit eines Landes angesehen werden, aber in Portugal stehen sie vor spezifischen Schwierigkeiten, die ihr Wachstumspotenzial und die Bindung von Talenten einschränken.



