Der Minister für Verkehr und städtische Mobilität Spaniens, Óscar Puente, stellte die Unparteilichkeit der Richterin infrage, die den Fall Ceuta untersucht. Puente hielt das Verhalten der Magistratin im Rahmen dieses Gerichtsverfahrens für „ziemlich seltsam".
Der Nachricht zufolge soll die betreffende Richterin die Ermittler der Policía Nacional gebeten haben, den Polizeiführern die Schlussfolgerungen des über den Fall Ceuta erstellten Berichts nicht mitzuteilen. Der Minister interpretierte dieses Vorgehen als verdächtig.
Der Fall Ceuta bezieht sich auf die Ereignisse, die die massenhafte Einreise von Migranten in die spanische Stadt Ceuta, ein spanisches Territorium in Nordafrika, im Jahr 2021 betrafen. Dieses Ereignis erzeugte große Kontroversen und führte zur Einleitung von Untersuchungen über die Umstände und die beteiligten Verantwortlichkeiten.
Óscar Puente äußerte seine Zweifel am Verhalten der Richterin und deutete an, dass diese bei der Leitung des Ermittlungsverfahrens möglicherweise nicht unparteiisch sein könnte. Seine Äußerungen erfolgten im Kontext einer breiteren Debatte über das Management des Migrationsphänomens an der spanischen Südgrenze.




