Die von der PP geführte Regierung von Aragón hat das Arabisch- und marokkanische Kulturprogramm abgeschafft, das seit drei Jahren in der Region lief. Die Entscheidung erging auf Initiative der Partei Vox, die das Programm als inakzeptabel ansah.
Seit seiner Einführung haben etwa 500 Schüler an diesem Programm teilgenommen. Nur zehn Bildungseinrichtungen in der Provinz Huesca hatten sich dem Plan des Bildungsministeriums für Berufsbildung und Sport angeschlossen.
Das Ziel des Programms war es, die kulturelle Identität junger Menschen marokkanischer Herkunft zu bewahren und ihnen einen Raum für die Verbindung mit ihrer Herkunftskultur zu bieten. Die Regionalregierung argumentierte, dass diese Initiative dazu beitrug, zu verhindern, dass Kinder ihre Wurzeln verloren.
Die PP übernahm die Forderung der Vox als Bedingung, um die Investiturabstimmung von Jorge Azcón als Präsident der autonomen Regierung zu sichern. Vox betrachtete das Programm als schädlich, während Befürworter betonten, dass es keinen Schaden für die Schüler verursachte.




