Der US-Außenminister Marco Rubio begann am Dienstag einen Besuch in drei südamerikanischen Ländern — Kolumbien, Ecuador und Peru — mit dem Ziel, die pro-Trump-Allianz in der Region zu verstärken. Die Reise findet in einem Kontext neuer Rechtsschwenkungen in Lateinamerika und des Vormarschs der expansionistischen Doktrin statt, die Präsident Donald Trump vertritt.
Die Agenda des Besuchs umfasst bewaffnete Maßnahmen gegen den Drogenhandel, wirtschaftliche Unterstützung aus Washington sowie Diskussionen über die chinesische Präsenz in der Region. Die drei ausgewählten Länder sind strategische Verbündete, in denen der Trumpismus bedeutende Positionen etablieren konnte.
Die Reise dient auch als Instrument für indirekte Botschaften an Regierungen, die nicht zur pro-Trump-Orbit gehören, wie es im Fall Brasiliens der Fall ist. Die brasilianische Regierung ist nicht in die Reise einbezogen, was auf eine Strategie der diplomatischen Isolation hindeutet.




