Der Artikel „El corporativisme gregari" befasst sich mit der Frage des Korporativismus in Spanien, insbesondere im postfranquistischen Kontext. Der Autor vertritt die Ansicht, dass dieses Phänomen, das während des Franco-Regimes praktiziert wurde, in der heutigen spanischen Gesellschaft tiefer verwurzelt ist als der Feigenbaum auf dem Plaza María Agustina.
Der Text definiert Korporativismus als eine berufliche Gruppe, die die Interessen ihrer eigenen Mitglieder über dem allgemeinen Interesse schützt. Der Autor schlägt den Begriff „gregärer Korporativismus" vor, um die Praxis einiger Gewerkschaften von Polizeikörpern, Verbände und Justizinstitutionen zu beschreiben, die fahrlässige oder illegale Handlungen ihrer Mitglieder in Schweigen, Verwirrung und Verzögerungen hüllen.
Diesen Gruppen zufolge schaffen diese Gruppen eine Mauer skandalöser Straflosigkeit um ihre Mitglieder und schützen sie vor den Konsequenzen ihrer Handlungen. Der Autor hinterfragt diesen Schutz und erinnert daran, dass Polizeiarbeit oder der Dienst bei der Guardia Civil Schulungen in Kommunikationsfähigkeiten, Krisenmanagement und gewaltfreier Konfliktlösung beinhalten sollte.




