Das Finanzierung wird laut Regierung zu niedrigeren Zinssätzen und mit längeren Karenzfristen gewährt. Allerdings müssen die Gemeinden einen Teil der Investition im Rahmen ihrer lokalen Wohnungsbaustrategien selbst tragen. Francisco Gonçalves, Vizebürgermeister von Oeiras, wies darauf hin, dass zum Impuls der EIB die Notwendigkeit hinzukommt, dass die Kommunen einen Teil der Kosten selbst übernehmen, und sagte: „Es gibt Gemeinden, die für eine neue Pflasterung europäische Finanzmittel benötigen."
Der Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau, Miguel Pinto Luz, erklärte, dass viele Gemeinden Wohnbedürfnisse identifiziert hätten, die nicht vollständig durch den Aufbau- und Resilienzplan (PRR) finanziert werden konnten, und dass diese Partnerschaft mit der EIB eine bessere Finanzierung, eine vorhersehbarere Umsetzung und eine Beschleunigung der Wohnungsbaureaktion des Landes ermöglichen werde. Der Finanzminister, Joaquim Miranda Sarmento, betrachtete die Vereinbarung als einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Baus und der Erneuerung des öffentlichen Wohnungsbaus in Portugal, um bessere Lebensbedingungen für die am stärksten gefährdeten Familien zu gewährleisten.




