Merz trat am Tag nach den Wahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt vor die Medien und drückte seine Bestürzung über die schlimmste Niederlage der Christlich Demokratischen Union (CDU) seit Jahrzehnten aus. Der deutsche Kanzler erkannte an, dass die Partei, die er anführt, bei den Regionalwahlen einen schweren Schlag erlitten hatte, was seine Regierungskoalition in eine prekäre Lage versetzte.
Die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland (AfD) erzielte mit 43,8% der Stimmen in diesem Bundesland einen beeindruckenden Sieg, was ein beispielloses Ergebnis darstellt und die Erwartungen bei weitem übertraf. Merz übernahm eine Art Mea Culpa, indem er zugab, dass die Regierung die Reformen, die sie umzusetzen beabsichtigte, nicht angemessen erklärte.
Der Kanzler erklärte, dass das Geschehene Konsequenzen haben wird, und machte deutlich, dass er sich nicht geschlagen geben werde, wobei er Entschlossenheit zeigte, trotz des schlechten Ergebnisses weiterhin zu führen. Er erkannte auch an, dass der Sieg der Rechtsextremen nicht nur eine innere Angelegenheit ist, sondern dass er internationale Auswirkungen haben wird.




