Der Bürgermeister von Mealhada, António Jorge Franco, verteidigte in der Gemeinderatssitzung am Montag eine dringende Änderung des Gesetzes über lokale Finanzen und war der Ansicht, dass die Gemeinden einen erheblichen finanziellen und operativen Aufwand bei der Umsetzung von Investitionen aus dem Aufbau- und Resilienzplan (PRR) leisteten, die in der Verantwortung der Zentralverwaltung lagen. Seiner Meinung nach hätte die Zentralverwaltung den PRR nicht in der Weise umgesetzt, wie sie es tat, ohne die Beteiligung der Gemeinden.
Die Gemeinde Mealhada verzeichnete Investitionen in Höhe von rund 10 Millionen Euro, vor allem in den Bereichen Bildung und Gesundheit, mit Schwerpunkt auf der Sanierung der Grundschule Nr. 2 von Mealhada und der Gesundheitszentren in Mealhada, Luso, Vacariça und Pampilhosa. Die Investitionen umfassten auch Maßnahmen im Bereich der Barrierefreiheit und soziale Projekte.
António Jorge Franco erkannte an, dass die Konzentration der Mittel auf die Umsetzung des PRR andere kommunale Investitionen einschränkte, war jedoch der Ansicht, dass die Finanzierungsmöglichkeit nicht verpasst werden durfte. Im Gesundheitsbereich hob er die Maßnahme in Pampilhosa hervor, wo es nicht möglich war, die ursprünglich vorgesehene vollständige Umsetzung zu erreichen, obwohl eine Reihe von Arbeiten fortgesetzt wird.
Der Bürgermeister vertrat die Ansicht, dass die Erfahrung mit dem PRR dazu dienen sollte, das aktuelle Modell der kommunalen Finanzierung neu zu bewerten, und war der Meinung, dass viele Gemeinden über eine geringere finanzielle Leistungsfähigkeit verfügen als die großen Ballungszentren, trotz der Zunahme der ihnen übertragenen Aufgaben. Er kam zu dem Schluss, dass es nicht möglich ist, von den Gemeinden immer mehr Aufgaben zu verlangen, ohne ihnen die finanziellen Mittel zu geben, um auf diese Anforderungen zu reagieren.




