Die Regionen Baixo Alentejo und Algarve verfügen über nur eine einzige Hämatologin für die Behandlung von Lymphomen und Leukämien, wie die Ärztegewerkschaft der Südzone (SMZS-FNAM) anprangerte. Diese Fachfrau ist am Krankenhaus Barlavento in Portimão eingesetzt, reist jedoch auch zum Krankenhaus José Joaquim Fernandes in Beja, um die hämatologische Versorgung in der gesamten Region Algarve und Baixo Alentejo sicherzustellen.
Insgesamt verfügen die Regionen Alentejo und Algarve, die mehr als ein Drittel der geografischen Fläche Portugals ausmachen, nur über zwei Hämatologinnen im Dienst, wobei die andere in Évora tätig ist. Die Situation verschärft sich dadurch, dass die Ärztin, die Algarve und Baixo Alentejo abdeckt, keinen Arbeitsvertrag besitzt und nur im Rahmen einer Dienstleistungserbringung arbeitet.
Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass die Arbeitsbelastung und das Fehlen eines Teams die Ärztin enormem und untragbarem Druck aussetzen. Trotz dass es sich nicht um eine neue Situation handelt und bereits frühere Appelle und Anzeigen erfolgt sind, wurden keine wirksamen Maßnahmen ergriffen, und nicht einmal eine benötigte Stelle wurde in den Ausschreibungen 2025 und 2026 ausgeschrieben, die eine Einstellung von Ärzten mit besonderen Vorteilen ermöglicht hätte.
Für die SMZS-FNAM liegen die Urs




