Serbien bereitet sich darauf vor, vorgezogene Parlamentswahlen abzuhalten, in einem Wahlgang, der einen politischen Test für Präsident Aleksandar Vucic darstellt. Die serbische Regierung bat den Präsidenten, das Parlament aufzulösen, um die Durchführung dieser vorgezogenen Wahlen zu ermöglichen.
Der Präsident Aleksandar Vucic selbst wurde am Samstag, den 5. September, von seiner Partei, der Serbischen Fortschrittspartei, als Kandidat für die Wahlen nominiert. Diese Nominierung stellt Vucic ins Zentrum des Wahlkampfs, wobei er seine Position als Präsident des Landes mit der Führung der Parteiliste im Parlament verbindet.
Die vorgezogenen Wahlen finden in einem Kontext politischer Spannungen in Serbien statt, wobei die Regierung beschloss, den ursprünglich für ein späteres Datum geplanten Wahlgang vorzuziehen. Diese Bewegung versetzt Vucic in eine doppelt hervorgehobene Position, sowohl als Präsident als auch als aktiver politischer Kandidat.



