Das Festival "Sabores de Tradição" in Castelo Branco beendete eine Ausgabe mit vier Tagen, und der Kommunalpolitiker Leopoldo Rodrigues kündigte an, dass die Veranstaltung 2027 neun Veranstaltungstage haben wird, aufgeteilt in zwei Zeiträume: vom 26. bis 30. Mai und vom 3. bis 6. Juni. Das Wachstum des Festivals wurde als Mehrwert für die Gemeinde dargestellt.
In dem im Zeitung O Regiões veröffentlichten Meinungsartikel fragt sich Fernando Jesus Pires, ob das Wachstum der Veranstaltung auch eine größere Wertschätzung der lokalen Ressourcen bedeutet. Der Autor erkennt an, dass die Gemeindeverwaltung versucht hat, ein Bild der budgetären Zurückhaltung und der Nutzung der Mittel und Talente der Stadt zu vermitteln, hebt jedoch Zweifel hervor, ob die "eigenen Talente" eine strategische Wahl oder nur eine bequeme Lösung sind.
Der Artikel betont, dass Castelo Branco über Fachleute, Vereine, Klubs, Künstler, Medienpersönlichkeiten und lokale Unternehmer verfügt, die Erfahrung im Territorium haben. Der Autor fragt sich jedoch, ob diese konsultiert wurden und unter welchen Bedingungen, oder ob externe Lösungen bevorzugt wurden, als sich Möglichkeiten für eine größere mediale Präsenz ergaben.
Fernando Jesus Pires stellt eine Reihe von Fragen zu den Einstellungskriterien, den Kosten jeder Option und dem, was 2027 anders gemacht werden soll. Der Autor schließt mit der Feststellung, dass für ein Festival namens "Sabores de Tradição" die wahre Tradition in der Wertschätzung der Menschen liegen sollte, die die Gemeinde am Leben erhalten, und fragt sich, warum die Stadt mit eigenen Ressourcen so oft auf externe Lösungen angewiesen zu sein scheint.




