Die Gemeindeverwaltung von Covilhã hat in einer nicht öffentlichen Sitzung am 4. Tag einstimmig den kommunalen Plan für kulturelle Entwicklung 2026/2030 genehmigt, der die wichtigsten Leitlinien der kommunalen Kulturpolitik für die nächsten vier Jahre festlegt. Mehrere Oppositionsstadträte, wie Miguel Rebelo von der Unabhängigen Bewegung für die Menschen und Eduardo Cavaco von der Koalition CDS/IL, begrüßten die Genehmigung des Dokuments und betrachteten es als grundlegend und strategisch wichtig, um einen klaren Weg für die Kultur in der Stadt zu definieren.
Der Bürgermeister, Hélio Fazendeiro, hielt es jedoch für ungerecht zu sagen, dass Covilhã jetzt erst einen Weg für die Kultur hat. Der Kommunalpolitiker erinnerte daran, dass politische Entscheidungsträger und Kulturakteure seit Jahrzehnten an der Förderung und Produktion von Kultur arbeiten, und vertrat die Ansicht, dass der neue Plan die Fortsetzung dieses Weges darstellt.
Der Plan folgt auf das frühere Entwicklungsprogramm, das der Anerkennung Covilhãs als UNESCO-Kreativstadt im Jahr 2021 zugrunde lag. Hélio Fazendeiro teilte mit, dass die Gemeindeverwaltung neben den bereits bis 2030 geplanten Projekten mit der Universität Beira Interior und anderen Kulturakteuren einen Plan mit einem Zeithorizont bis 2040 vorbereitet, mit dem Ziel, Covilhã als Kulturzentrum in der Region, im Inland des Landes und mit iberischer Ausstrahlung zu konsolidieren.
Laut dem Bürgermeister wird der Plan das Erbe, die Traditionen und das Wissen weiterhin wertschätzen, aber auch die kulturelle Produktion, die Ankunft neuer Akteure und die Förderung neuer künstlerischer Bereiche stärken.




