Der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau in Indonesien führte zur Schließung des Hauptflughafens von Jakarta und drei weiterer Flughäfen und ließ etwa 170.000 Passagiere stranden. Die Behörden verlängerten die Schließung dieser Flughäfen aufgrund der Ausbreitung der Vulkanaschewolke.
Der Anak Krakatau, der in der Sundastraße zwischen den Inseln Java und Sumatra liegt, brach am Samstag aus und schleuderte eine Aschesäule in etwa 3.000 Meter Höhe. Die vulkanische Aktivität zwang die Streichung von Dutzenden von Flügen und beeinträchtigte direkt den Luftverkehr in der Region.
Die Zivilluftfahrtbehörden überwachen die Situation kontinuierlich und bewerten die Sicherheitsbedingungen für die Wiederaufnahme des Betriebs. Die Aschewolke stellt ein erhebliches Risiko für die Luftfahrt dar, da sie Triebwerke beschädigen und die Sicht während des Fluges beeinträchtigen kann.
Indonesien, das im sogenannten Pazifischen Feuerring liegt, verfügt über mehr als 130 aktive Vulkane und ist regelmäßig seismischer und vulkanischer Aktivität ausgesetzt. Dieser Ausbruch des Anak Krakatau ereignet sich Monate nach dem verheerenden Tsunami, der die Region Ende Dezember traf und ebenfalls durch den partiellen Einsturz desselben Vulkans verursacht wurde.




