Die Kommunistische Partei Portugals (PCP) macht die Regierung für die Kontroverse um Innenminister Luís Neves verantwortlich. Die Angelegenheit sorgt für Streit und betrifft nun die gesamte Exekutive.
Der Generalsekretär des PCP, Paulo Raimundo, vertrat die Ansicht, dass die Situation zu einer Frage geworden sei, die die gesamte Regierung betrifft und nicht nur den Minister als Einzelperson. Der kommunistische Funktionär vertritt die Auffassung, dass Luís Neves „viele" Erklärungen zu der Situation abgeben müsse.
Laut Paulo Raimundo wird die Exekutive politische Konsequenzen aus dem Verfahren ziehen müssen, das heißt, sie wird Maßnahmen angesichts der Kontroverse ergreifen müssen. Der PCP ist der Ansicht, dass die Regierung die Erklärungen, die vom Minister erwartet werden, nicht ignorieren kann.
Die Position des PCP kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ein Misstrauensantrag gegen den Minister zur Debatte steht, was zeigt, dass die Partei nicht beabsichtigt, die Angelegenheit ohne politische Konsequenzen zu lassen.




