Etwa 500 Menschen demonstrierten am Sonntag in Ceuta gegen das Management der spanischen Regierung der Migrationskrise, mit der die autonome Stadt seit dem 30. Juli konfrontiert ist. Die Proteste zielten darauf ab, „echte Maßnahmen, Lösungen und Abschiebungen" der Migranten zu fordern sowie die Gewährleistung der Sicherheit und der Rechte der minderjährigen Bewohner von Ceuta vor dem Beginn des Schuljahres sicherzustellen.
Die Teilnehmer der Demonstration trugen spanische und ceutanische Flaggen und hielten Transparente mit Parolen wie „Wir fordern Lösungen und Abschiebungen" und „Für die Kinder von Ceuta" hoch. Die Demonstranten forderten den Rücktritt des Regierungsdelegierten Miguel Ángel Pérez Triano und verlangten, dass die Sicherheit in den Bildungseinrichtungen gewährleistet wird, damit die Minderjährigen diese Woche in die Bildungseinrichtungen zurückkehren können.
Während des Protests wurden verschiedene Parolen gerufen wie „Invasoren, Abschiebung", „Delegierter, Rücktritt" und „Unsere Kinder wollen Freiheit". Die Demonstration fand in einem Kontext wachsender Spannungen in der Stadt aufgrund der Migrationsströme statt, die die Region seit Ende Juli beeinträchtigt haben, was die Bürger dazu veranlasste, konkrete Maßnahmen der Behörden zum Schutz der lokalen Bevölkerung und insbesondere der minderjährigen Bewohner von Ceuta zu fordern.




