Der neue strategische Plan des SNS (Nationaler Gesundheitsdienst) hat das Ziel für Nutzer mit Hausarzt erheblich gesenkt, von den bisherigen 98% auf nur noch 85,37%. Diese Senkung stellt einen Rückschritt gegenüber den zuvor festgelegten Zielen für die Abdeckung der primären Gesundheitsversorgung dar.
Hinsichtlich der chirurgischen Aktivität sieht der Plan bis 2028 praktisch dieselben Zahlen vor, was eine Stagnation der Reaktionsfähigkeit des Gesundheitssystems in diesem Bereich bedeutet. Dieses Fehlen von Wachstum beunruhigt die Fachleute.
Die Ärztekammer hat ihre Position zu dieser Strategie bereits zum Ausdruck gebracht und ist der Ansicht, dass der Plan „weit hinter dem" liegt, was für den SNS tatsächlich notwendig wäre. Die Berufsorganisation der Ärzte vertritt die Auffassung, dass die festgelegten Ziele den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung nicht entsprechen.
Das Dokument erscheint in einem Kontext, in dem der SNS mit wachsenden Herausforderungen bei Zugang und Abdeckung konfrontiert ist, wobei die Verringerung der Ambitionen in Bezug auf den Hausarzt und die stagnierende chirurgische Aktivität im Widerspruch zu den wachsenden Bedürfnissen der portugiesischen Nutzer stehen.




