Der erste Präsident der Regionalregierung der Azoren, Mota Amaral, beklagte heute das Bestehen von Uneinigkeit unter den Azoreanern und vertrat die Ansicht, dass die „Idee der Autonomie darin besteht, alle Azoren zusammenzubringen". In Erklärungen gegenüber der portugiesischen Nachrichtenagentur unterstrich Mota Amaral die Bedeutung des Zusammenhalts zwischen den Bewohnern des Archipels als grundlegende Basis der autonomen Bewegung.
Der Politiker, der das I. Regionale Regierungskabinett der Azoren bei der Vereidigung vor 50 Jahren leitete, bestand ebenfalls auf der Notwendigkeit der Abschaffung des Amtes des Vertreters der Republik, einer Figur, die den Zentralstaat in der autonomen Region vertritt. Diese Position spiegelt seine Vision einer vollständigeren Autonomie wider, die weniger von der Vormundschaft des Festlandes abhängig ist.
Die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der ersten Regionalregierung bilden den Hintergrund für diese Erklärungen und heben die Entwicklung des autonomen Prozesses über fünf Jahrzehnte hinweg hervor. Mota Amaral, als historische Figur dieses Prozesses, setzt sich weiterhin für die Prinzipien ein, die er für wesentlich für die Identität und Funktionalität der azoreanischen Autonomie hält.




