Die Vereinigten Staaten griffen direkt drei iranische Öltanker auf See an, was eine neue Phase im Krieg zwischen den beiden Ländern markiert. Die Offensive erfolgte, nachdem iranische ballistische Raketen auf Kriegsschiffe der US-Marine abgefeuert worden waren. Das US-Zentralkommando kündigte die Aktion an und warnte, dass es "bei Bedarf die begrenzte und exponierte Öltankerflotte des Irans zerstören kann".
Internationale Sicherheitsexperten betrachteten die Aktion als gefährliche Eskalation, insbesondere nach früheren iranischen Angriffen auf See, die hauptsächlich auf Handelsschiffe abgezielt hatten. Der Angriff auf die Öltanker stellt eine Strategieänderung dar, weg von zivilen Zielen hin zur eigenen Ölinfrastruktur des Irans.
Die Angriffe ereigneten sich einen Tag, nachdem der US-Präsident Donald Trump eine nicht näher spezifizierte Entscheidung getroffen hatte. Die Offensive ist Teil einer wachsenden Spannung zwischen den beiden Ländern, die bereits Wirtschaftssanktionen und Marinekonflikte im Golf umfasste.
Der Ölkrieg eskaliert mit dieser direkten militärischen Aktion, zu einem Zeitpunkt, als Teheran bereits mit Vergeltungsmaßnahmen auf See gedroht hatte. Die Situation bringt neue Risiken eines offenen Konflikts in der Golfregion mit sich.




