Sammler entdeckt, dass präparierter „Fuchskopf“ Teil eines ausgestorbenen Raubtieres ist, und kauft ihn für 505.000 R$Foto von ZT_OSCAR auf Pexels
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Sammler entdeckt, dass präparierter „Fuchskopf“ Teil eines ausgestorbenen Raubtieres ist, und kauft ihn für 505.000 R$

extra5. September 2026 um 17:03

James Cranfield ist ein 38-jähriger britischer Sammler, der „seltsame und wunderbare Fuchsköpfe" sucht, um die Vielfalt der Tierpräparation zu demonstrieren. Als er auf einer Auktionswebsite surfte, fand er ein präpariertes Stück, das als „Fuchskopf aus dem 19. Jahrhundert" beschrieben wurde. Als er das Bild genauer betrachtete, erkannte er, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Fuchs handelte. „Ich dachte sofort: Das sieht aus wie ein Beutelwolf", erzählte er der BBC.

Der Beutelwolf, auch als Tiger von Tasmanien bekannt, war ein fleischfressendes Beuteltier, das einem großen Hund ähnelte, aber ein unverwechselbares Streifenmuster auf dem Rücken aufwies. Ursprünglich war die Art in ganz Australien verbreitet und reichte bis in den Norden nach Papua-Neuguinea. Als die europäischen Kolonisatoren eintrafen, war das Raubtier bereits auf die Insel Tasmanien beschränkt.

Die Art wurde durch Jagd, Krankheiten und Verlust des Lebensraums an den Rand der Ausrottung getrieben und wurde 1936 für ausgestorben erklärt. Nach der Identifizierung des Stücks beschloss James Cranfield, es für 505.000 R$ zu kaufen, und sicherte sich damit, was ein extrem seltenes Exemplar des ausgestorbenen Beuteltieres sein könnte.

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