Die Gemeindeverwaltung von Évora erreichte eine Vertragsausführungsrate von 94,1 % bei den Projekten des Aufbau- und Resilienzplans (PRR) – Kulturelles Erbe im Zusammenhang mit der Europäischen Kulturhauptstadt Évora 2027. Die Bilanz wurde von der Gemeinderätin Teresa Batista in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 3. September vorgelegt, bei der sie den Sachstand der physischen und finanziellen Umsetzung der im Bidbook von Évora 2027 eingetragenen Projekte darlegte. In nur acht Monaten wurden von den 6,95 Millionen Euro genehmigter Finanzierung für drei Projekte in der Umsetzung bereits 6,54 Millionen Euro vertraglich vereinbart.
Die drei Projekte mit laufender Umsetzung gelten als strukturbildend für die Vorbereitung Évoras auf 2027. Die Alten Speicher der EPAC weisen die höchste Rate auf, mit 99,9 % Vertragsausführung bei einer Finanzierung von 2,35 Millionen Euro. Die Arena von Évora verzeichnet 94,6 % Ausführung, entsprechend etwa 473.000 Euro der genehmigten 500.000 Euro. Der Rossio de São Brás stellt die größte Investition dar, mit 4,1 Millionen Euro genehmigt und einer Ausführung von 90,8 %, etwa 3,72 Millionen Euro.
Zwei Projekte wurden aufgrund ausgeschriebener, aber unbesetzt gebliebener Wettbewerbe nicht umgesetzt. Das Municipalitätsarchiv und das Convento dos Remédios, die 970.000 Euro genehmigte Finanzierung darstellten, verzeichneten trotz der Bemühungen der Gemeindeverwaltung und der technischen Teams keine Umsetzung. Die Gemeindeverwaltung wies ferner darauf hin, dass zum Zeitpunkt des Amtsantritts der aktuellen Exekutive keine Finanzierung gesichert und keine Reife der eingereichten Projekte vorhanden war.
Die Kommunalverwaltung betrachtet die erfassten Einrichtungen und Maßnahmen als wesentlich für die Verwirklichung Évoras als Europäische Kulturhauptstadt 2027 und beabsichtigt nicht nur die Wiederherstellung und Aufwertung des Erbes, sondern auch die Schaffung von Bedingungen für ein ehrgeizigeres Kulturprogramm. Die Umsetzung der Investitionen, insbesondere die Lösung der Projekte mit ausgeschriebenen, aber unbesetzt gebliebenen Wettbewerben, stellt eine der Hauptaufgaben der Gemeinde in den kommenden Monaten dar.




