Die Umweltministerin Maria da Graça Carvalho kündigte an, dass die Umstrukturierung der Agência Portuguesa do Ambiente (APA) und des Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas (ICNF) so gut wie abgeschlossen ist und dem Ministerrat bald vorgelegt werden soll. Die Regierungsvertreterin machte diese Erklärung gegenüber der Nachrichtenagentur Lusit am Rande des Festivals Castro Mineiro in Castro Verde im Distrikt Beja.
Der Prozess befindet sich derzeit beim Minister für Angelegenheiten und Staatsreform, Gonçalo Matias, und wird nach einer kurzen Besprechung laut Maria da Graça Carvalho ins legislative Verfahren gehen. Die Ankündigung der Umstrukturierung erfolgte durch die Regierung im Mai mit dem Ziel, eine tiefgreifende Vereinfachung der Genehmigungsverfahren zu fördern.
Die Ministerin begründete die Notwendigkeit dieser Reform, indem sie erklärte, dass es eine große Zersplitterung der Zuständigkeiten zwischen der zentralen APA und den regionalen Wasserverwaltungen sowie zwischen dem zentralen ICNF und seinen regionalen Niederlassungen gebe. Die Umstrukturierung zielt darauf ab, Schritte, Fristen und administrative Anforderungen zu reduzieren und die Verfahren effizienter und schneller zu gestalten.
Mit den Änderungen werden bei der APA Abteilungen für die Einzugsgebiete geschaffen, die direkt von der nationalen Struktur abhängig sind. Beim ICNF werden die Entscheidungen bezüglich der Umweltverträglichkeitsprüfungen auf zentraler Ebene konzentriert, während die regionalen Niederlassungen künftig einen stärkeren Fokus auf Naturschutzgebiete, die Biodiversität und regionale Fragen legen werden.




