Die spanische Zentralregierung beschloss, den Ton in ihrem Kampf um die offizielle Anerkennung des Katalanischen, des Baskischen und des Galicischen als Sprachen der Europäischen Union zu verschärfen. Die spanische Position ist klar: Es wird nicht möglich sein, die Aufnahme zusätzlicher Sprachen in die EU-Sprachverordnung als Ergebnis des Beitritts neuer Mitgliedstaaten zu akzeptieren, solange ihr Antrag nicht genehmigt wird.
Diese Entscheidung ergibt sich im Kontext eines breiteren Streits über die Anerkennung der spanischen Nebensprachen auf europäischer Ebene. Die spanische Regierung will sicherstellen, dass diese drei Sprachen den Status einer Amtssprache in der EU erhalten, bevor irgendeine andere Sprache neuer Kandidatenländer zur Liste der offiziellen Sprachen der Union hinzugefügt wird.
Die Regierung warnt damit die Europäische Union, dass sie ihre Position nutzen wird, um jede Spracherweiterung zu blockieren, die nicht gleichzeitig Katalanisch, Baskisch und Galicisch umfasst. Diese Haltung stellt eine Verschärfung der spanischen Strategie in den Verhandlungen mit den europäischen Institutionen zu dieser Frage dar.




