Eine neue Metaanalyse, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift Sleep Medicine Reviews veröffentlicht wurde, ergab, dass Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, die am Wochenende mehr schlafen, möglicherweise höhere Angstwerte aufweisen. Die Forschung nutzte Daten von mehr als 235.000 jungen Menschen und analysierte 8 frühere Studien zu Schlaf und Angst, wobei bereits etablierte Fragebögen verwendet wurden, die sich mit Sorgen, Unruhe und verwandten Symptomen befassten.
Die Forscher identifizierten, dass diese Gewohnheit, am Wochenende mehr zu schlafen, den sogenannten „sozialen Jetlag" verursacht, der die Diskrepanz zwischen der inneren Uhr des Jugendlichen und dem Schulalltag darstellt. Das Phänomen tritt auf, wenn es einen großen Unterschied zwischen den Schlafzeiten unter der Woche und am Wochenende gibt, was eine Verschiebung in den natürlichen Zyklen des Körpers erzeugt.
Die Ergebnisse zeigten einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und der Berichterstattung über Angstsymptome. Jugendliche mit einem größeren Unterschied zwischen den Schlafzeiten unter der Woche und am Wochenende wiesen eine höhere Wahrscheinlichkeit auf, über höhere Angstwerte zu berichten, was darauf hindeutet, dass je größer die Variation, desto größer die Tendenz, sich ängstlich zu fühlen.
Die Forschung unterstreicht die Hypothese der Wissenschaftler, dass Schlaf einer der Grundpfeiler der psychischen Gesundheit von Jugendlichen ist, und hebt die Bedeutung regelmäßigerer Schlafgewohnheiten für das emotionale Wohlbefinden dieser Altersgruppe hervor.




