Der Ableger der Quercus auf Madeira warnte vor der übermäßigen Abhängigkeit der Region von externen Nahrungsmittellieferungen und betrachtet diese Situation als verwundbar angesichts einer möglichen globalen Ernährungskrise. Die Organisation appelliert an die Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen als wesentlich, um ein minimales Maß an Resilienz und Ernährungssouveränität zu gewährleisten.
Der Artikel weist darauf hin, dass der Klimawandel in Europa delikate Situationen schafft, mit Hitzewellen in Regionen, in denen sie früher selten waren, beispiellosen Waldbränden und sinkenden Flusswasserständen. Studien über die klimatischen Auswirkungen auf Kulturen wie Weizen, Mais und Soja sagen einen Rückgang dieser Produktionen voraus und bedrohen das globale Ernährungssystem. Die Unsicherheit, die durch anhaltende Konflikte verursacht wird, kann auch die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln verschlechtern.
Die Quercus kritisierte das mangelnde Engagement der Regionalregierung, eine lokale landwirtschaftliche Produktion zu gewährleisten, die die externe Abhängigkeit verringert, und ist der Ansicht, dass das unsichere Umfeld assertive und verantwortungsvolle Politiken diktieren sollte, die für den mittleren und langfristigen Horizont gedacht sind, anstatt sich nur auf unmittelbare Interessen zu konzentrieren.
Die Organisation vertrat die Ansicht, dass landwirtschaftliche Flächen als knappe strategische Ressource geschützt werden müssen und nicht vom Immobiliensektor oder von Golfplätzen absorbiert werden sollten, die große Wasserverbraucher sind. Die Quercus warnte auch, dass die übermäßige Abhängigkeit der Wirtschaft Madeiras vom Tourismussektor eine große Verwundbarkeit darstellt, und appellierte an einen Kurswechsel, um die Region widerstandsfähiger und autonomer zu machen.




