Der Oberbürgermeister von Porto, Pedro Duarte, erklärte am Freitag, dass die gemeinsam genutzten E-Scooter „ein Problem" in der Stadt darstellen, und sprach sich für verstärkte Kontrollen aus. Der Beamte, der von der Koalition PSD/CDS-PP/IL gewählt wurde, erklärte, dass die Straßenverkehrsordnung bereits Anforderungen vorsieht, die von den Kontrollbehörden gelockert worden seien, und bat die Polizeibehörden, auf dieses Verkehrsmittel aufmerksamer zu achten.
Pedro Duarte wies auch auf eine „relevante Vertragsfrage" hin und bezog sich auf einen 2025 vom vorherigen Stadtrat unterzeichneten Vertrag, der die E-Scooter an bestimmte Unternehmen vergeben hatte. Die Stadtverwaltung führt Gespräche mit diesen Unternehmen, die offenbar Bereitschaft gezeigt haben, die Anzahl der E-Scooter in der Stadt zu reduzieren und ihren Verkehr zu regulieren.
Der Beamte kündigte an, dass er beabsichtigt, „die Nutzung von E-Scootern in der Stadt Porto erheblich zu reduzieren" und sie durch andere Formen sanfter Mobilität wie das Fahrrad zu ersetzen. Seiner Meinung nach ist das Fahrrad eine Form der Mobilität, die die Stadtverwaltung fördern möchte, wies jedoch darauf hin, dass dies mit Sicherheit für die Nutzer, für Fußgänger und andere Nutzer der öffentlichen Straßen geschehen muss.
In diesem Jahr haben neue Kommunalpolitiker die Dienste für gemeinsam genutzte E-Scooter bereits in Vila Nova de Gaia, Braga und Espinho abgeschafft. Die Unternehmen Bolt, Lime und Bird gaben an, ihre Aktivitäten an die kommunalen Vorschriften angepasst zu haben, und verwiesen als Beispiel auf die Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltungen von Lissabon und Porto.




