In Girona, Spanien, hat eine Familie ihr illegal besetztes Haus zurückgeholt, wurde jedoch von der Polizei gezwungen, es zu verlassen und das Anwesen an die „Okupas" zurückzugeben. Die Besetzer legten ein Video als Beweis dafür vor, dass sie bereits seit mehr als zwei Tagen in der Wohnung lebten, und die Behörden interpretierten das Gesetz zugunsten der Hausbesetzer. Ein spezialisierter Anwalt kritisierte die falsche Anwendung der sogenannten 48-Stunden-Frist, die im spanischen Strafgesetzbuch nicht existiert, und warnte, dass solche Situationen sich über Monate oder Jahre hinziehen können – durchschnittlich 18,1 Monate, um eine besetzte Wohnung in Spanien zurückzubekommen. Der Experte setzte sich für eine Gesetzesreform ein, die polizeiliche Protokolle vereinheitlicht und die Rückgabe von Immobilien beschleunigt, und wies darauf hin, dass parallele Strategien wie „den Besetzer besetzen" erhebliche rechtliche Risiken bergen. Der Artikel vergleicht dies auch mit der portugiesischen Gesetzgebung, die seit November 2025 Haftstrafen von bis zu drei Jahren für illegale Besetzungen von Dauerwohnungen vorsieht.
Postal do Algarve04.09.26, 16:10