Die Kündigungsstrafe des FGTS ist eines der Rechte, die dem brasilianischen Arbeitnehmer garantiert werden, wenn eine Entlassung ohne wichtigen Grund erfolgt. Dieses Thema erzeugt viele Zweifel bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern darüber, welche Sanktionen während des Entlassungsprozesses verhängt werden können.
Die Kündigungsstrafe des FGTS ist eine spezifische Verpflichtung des Arbeitgebers, der 40% auf den Saldo aller Einzahlungen zahlen muss, die auf das Konto des Fundo de Garantia do Tempo de Serviço (FGTS) des Arbeitnehmers während der gesamten Vertragslaufzeit geleistet wurden.
Diese Sanktion wurde zum Schutz des Arbeitnehmers gegen willkürliche Entlassungen geschaffen und soll eine zusätzliche finanzielle Entschädigung zum bereits auf dem Konto des Arbeitnehmers verfügbaren FGTS-Saldo garantieren. Der Arbeitgeber, der ohne wichtigen Grund entlässt, muss diese Verpflichtung zusammen mit den übrigen Abfindungsansprüchen erfüllen.
Für Arbeitgeber kann die Nichtzahlung der Kündigungsstrafe innerhalb der gesetzlichen Frist zu neuen Arbeitsstrafen und rechtlichen Komplikationen führen, was das Wissen über die in der brasilianischen Arbeitsgesetzgebung vorgesehenen Verpflichtungen unerlässlich macht.




