Eine in der Zeitschrift Global Challenges veröffentlichte Studie versuchte zu identifizieren, welche Länder eine globale Katastrophe besser überstehen würden. Die Forschung wurde von dem Wissenschaftler Florian Ulrich Jehn geleitet und umfasste eine internationale Gruppe von Forschern. Die Studie analysierte wissenschaftliche Veröffentlichungen über Risiken, die gleichzeitig verschiedene Regionen der Welt betreffen könnten.
Die Forscher untersuchten drei Hauptszenarien: eine extreme Reduzierung des Sonnenlichts verursacht durch einen nuklearen, vulkanischen Winter oder den Einschlag eines Asteroiden; einen weit verbreiteten Infrastrukturverlust durch Cyberangriffe oder geomagnetische Stürme; und biologische Bedrohungen, einschließlich Pandemien. Solche Ereignisse könnten Nahrung, Energie, Infrastruktur und grundlegende Dienstleistungen in verschiedenen Teilen der Welt beeinträchtigen.
Die Analyse kam zu dem Schluss, dass Australien das einzige Territorium war, das als gleichzeitig resilient gegenüber allen drei Bedrohungsgruppen identifiziert wurde. Die geografische Lage des Landes wurde als entscheidender Faktor für diese Widerstandsfähigkeit hervorgehoben. Die Studie legt nahe, dass Inselnationen oder geografisch isolierte Standorte in Szenarien einer globalen Katastrophe erhebliche Vorteile hätten.




