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CSIC entwickelt magnetische "Nanoblumen", die Nanoplastik aus Wasser einfangen und umwandeln

Euronews Portugal4. September 2026 um 09:04

Forscher des ICMM-CSIC entwickelten magnetische Eisenoxid-Nanoblumen mit der Fähigkeit, PET-Nanoplastik aus dem Wasser aufzunehmen. Diese mikroskopischen Strukturen, die aufgrund ihres Aussehens als Nanoblumen bezeichnet werden, funktionieren wie magnetische Fallen, die feinste Plastikpartikel anziehen und zurückhalten.

Der Prozess beschränkt sich nicht nur auf das Einfangen der Nanoplastik. Nach der Sammlung sind die Nanoblumen in der Lage, diese Materialien in eine neue Art von Substrat zu transformieren, das zur Entfernung anderer Schadstoffe aus dem Wasser verwendet werden kann. Diese Umwandlungsfähigkeit ermöglicht eine Zweitverwendung der gesammelten Plastikabfälle.

Die entwickelte Technologie stellt einen bedeutenden Fortschritt auf dem Gebiet der Behandlung von durch Plastik verunreinigtem Wasser dar. Nanoplastik ist aufgrund seiner nanomischen Größe besonders schwer durch konventionelle Filtrationsmethoden zu entfernen, was diese magnetische Lösung zu einem innovativen Ansatz für ein zunehmendes Umweltproblem macht.

Die Forscher weisen darauf hin, dass diese Entdeckung den Weg für die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft im Kontext der Plastikverschmutzung ebnet und Umweltsanierung mit der Aufwertung von Abfällen kombiniert. Die Anwendung dieser Technologie könnte künftig fortschrittlichere und nachhaltigere Systeme zur Wasseraufbereitung ermöglichen.

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