Eine Studie, die diese Woche vom internationalen Portal HuffPost mit Beteiligung von Psychologen und Psychotherapeuten veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass die Gewohnheit, Arbeitsverpflichtungen aufzuschieben, die häufig als Faulheit oder mangelndes Engagement bezeichnet wird, tatsächlich ein häufiges Symptom von Angst ist. Den Experten zufolge tritt das zentrale Nervensystem in maximale Alarmbereitschaft und reagiert mit Lähmung, wenn der kumulierte Druck die Reaktionsfähigkeit einer Person übersteigt, wobei es die Aufgabenliste als Bedrohung für die körperliche und emotionale Unversehrtheit interpretiert.
Die Psychotherapeutin Cathy Ranieri erklärte, dass das Nervensystem in Umgebungen mit strengen Anforderungen dazu neigt, durch drei Hauptantworten zu reagieren: Kampf, Flucht und häufig im Arbeitskontext das sogenannte „Einfrieren", das sich als Prokrastination äußert. Der Experte Jordan White ergänzte, dass Angst die Prokrastination verstärkt, indem sie eine Fluchtreaktion erzeugt, da eine Person mit Angst das Gefühl hat, die Aufgabe vermeiden zu müssen, da das Starten oder Abschließen Sorge verursacht.
Diese Vermeidung erweist sich jedoch langfristig als kontraproduktiv. Das vorübergehende Gefühl der Erleichterung durch das Aufschieben nährt eine aufsteigende Spirale mentaler Unruhe und verwandelt die berufliche Routine in einen Kreislauf kontinuierlicher Erschöpfung. Portugal gehört zu den Ländern der Euro




