Ricardo Gomes, Präsident der AICCOPN, sprach über die vom Staat ergriffenen Maßnahmen zur Bewältigung der Wohnungskrise in Portugal. Nach mehreren Jahren, die von einem Mangel an Angebot, steigenden Preisen und Schwierigkeiten bei der Bedarfsdeckung geprägt waren, hat die Regierung mehrere Initiativen ergriffen, um den Wohnungsbau im Land zu beschleunigen.
Unter den vom Staat genehmigten Maßnahmen sticht die Senkung der Mehrwertsteuer für den Wohnungsbau von 23% auf 6% hervor. Diese steuerliche Änderung zielt darauf ab, den Bausektor anzukurbeln und das Angebot an Häusern auf dem portugiesischen Markt zu erhöhen.
Auf die Frage, ob diese Maßnahmen ausreichen werden, um das bestehende Wohnungsdefizit zu beheben, äußerte sich Ricardo Gomes zurückhaltend. Laut dem Präsidenten der AICCOPN wird sich die Auswirkung der staatlichen Maßnahmen auf die Hauspreise erst in zwei bis drei Jahren bemerkbar machen.
Der Artikel verweist auf einen Podcast, in dem das vollständige Interview mit Ricardo Gomes zu hören ist, in dem der Verbandsvorsitzende seine Analyse zum Bausektor und die Perspektiven für den portugiesischen Wohnungsmarkt vertieft.




