Die Europäische Kommission hat eine neue Allianz gegründet, um maritime Hersteller, Reeder, nachgelagerte Nutzer, EU-Mitgliedstaaten, Investoren und Sozialpartner zusammenzubringen, mit dem Ziel, die maritime industrielle und technologische Souveränität Europas zu stärken. Die maritime Industrie gilt als grundlegender Pfeiler für die wirtschaftliche Sicherheit und die strategische Autonomie des Kontinents.
Die Allianz zielt darauf ab, Geschäftsfälle zu schaffen, die zur Erweiterung der europäischen Produktion in für die industrielle Basis der EU relevanten Marktsegmenten und Technologien beitragen. Sie beabsichtigt auch, die Bedürfnisse der Schifffahrt, der Häfen und anderer maritimer Sektoren zu erfüllen, insbesondere in strategischen Märkten, die die Fertigungskapazität des Kontinents stärken können.
Zu den Zielen der Initiative gehören die Förderung gezielter Investitionen, öffentlich-private Synergien und industrielle Kooperationen für gemeinsame Maßnahmen und konkrete Projekte. Die Allianz strebt eine umfassende Bewältigung der Markt-, Handels- und Wettbewerbsherausforderungen des Sektors an.
Ein Aufruf zur Anmeldung wurde veröffentlicht, der interessierte Parteien einlädt, sich an der Initiative zu beteiligen, wobei die Förderkriterien und das Engagement für die Ziele der Allianz erfüllt werden müssen. Die Anmeldungen bleiben dauerhaft offen, mit einer ersten Frist am 16. Oktober 2026.




