Die Chronik von Cláudia Lucas Chéu mit dem Titel "Spielend, spielend" beschäftigt sich mit der Realität von Kindern, die noch in den Vierteln auf der Straße spielen, insbesondere mit der Praxis des Ballspiels auf öffentlichen Straßen. Die Autorin beobachtet, dass diese Aktivität noch besteht, wenn auch zunehmend seltener.
Die Autorin bezieht sich auch auf die Mütter dieser Kinder und erwähnt, dass diese sicherlich vor Bildschirmen eingeschlafen sind. Das entstehende Bild deutet darauf hin, dass Eltern und Erziehungsberechtigte immer mehr in elektronische Geräte vertieft sind.
Der Text präsentiert eine subtile Kritik an der Moderne und am Bildschirmkonsum und beschreibt diese als Geräte, die "die ganze Familie hineinsaugen". Dieser metaphorische Ausdruck deutet darauf hin, dass die Autorin der Ansicht ist, dass Bildschirme eine fesselnde und negative Wirkung auf die Familiendynamik haben und die Menschen an Innenräume binden.
Die Chronik erscheint somit als reflexiver Kommentar über die Transformation familiärer Gewohnheiten und Kindheit, wobei sie die Freiheit und Geselligkeit des Freispielens dem durch Technologie erzwungenen Isolation gegenüberstellt.




