Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, kritisierte Spanien im Anschluss an die Migrationskrise in Ceuta, einem spanischen Territorium im Norden Afrikas. Die Kritik kam während eines Interviews mit einem britischen konservativen Sender auf, bei dem Trump erneut die spanischen Beiträge zur NATO ansprach.
In dem Interview äußerte sich Trump unzufrieden über das, was er als unzureichenden Beitrag Portugals und Spaniens zur Atlantischen Allianz betrachtete. Diese Position steht im Gegensatz zu seinen öffentlichen Äußerungen Anfang Juli, als er sich zufrieden über die Erhöhung der spanischen Verteidigungsausgaben gezeigt hatte.
Die Krise in Ceuta, die eine massenhafte Ankunft von Migranten in der spanischen Exklave beinhaltete, soll die Kritik des nordamerikanischen Führers ausgelöst haben. Ceuta wurde damit zum Faktor in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Spanien im Kontext der Diskussionen über Militärausgaben in der NATO.




