Die Emissionen der Bekleidungsindustrie stiegen in einem Jahr um 6,3%, laut den im Artikel erwähnten Daten. Dieses Wachstum stellt einen bedeutenden Rückschritt in den Dekarbonisierungsbemühungen des Sektors dar, der daran gearbeitet hatte, seine CO2-Bilanz zu reduzieren.
Der Hauptfaktor für diesen Anstieg war das Wachstum der Nutzung von Textilfasern. Insbesondere Polyester fossiler Herkunft spielte eine vorherrschende Rolle bei diesem Emissionsanstieg und trug erheblich zur Verschlechterung der CO2-Bilanz des Sektors bei.
Diese Entwicklung ereignet sich in einem Kontext, in dem die Modeindustrie unter Druck gesetzt wird, nachhaltigere Praktiken anzunehmen und ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Der Anstieg des Verbrauchs synthetischer Fasern aus fossilen Brennstoffen deutet jedoch auf eine entgegengesetzte Richtung zu den festgelegten Nachhaltigkeitszielen hin.



