Der Einritt von 80.000 Personen aus Marokko in Ceuta im vergangenen Monat Juli aktivierte die Alarmmeldungen der Nationalen Polizei auf den Kanarischen Inseln. Das Nationale Zentrum für Einwanderung und Grenzen (CENIF) gab zwei Warnungen speziell an den Archipel heraus.
Die erste Warnung wurde am 31. Juli ausgegeben, mitten im massiven Einlass von Personen an der ceutischen Grenze, und erreichte das Höhere Polizeipräsidium der Kanaren wegen des Risikos einer Zunahme der Ankünfte irregulärer Boote an den Inselküsten.
Die zweite Warnung wurde am 4. August ausgegeben und war an die Höheren Polizeipräsidien von Ceuta, Melilla, den Kanaren, Ostandalusien und Westandalusien gerichtet.
Der Polizeibericht über Ceuta enthüllt somit, dass die spanischen Behörden nach der Krise an der Landgrenze zu Marokko die Möglichkeit eines erneuten Migrationsanstiegs auf die Kanarischen Inseln vorwegnahmen.




