Die mosambikanische Regierung hat neue Regeln für private Luftfahrtunternehmen genehmigt, die kürzlich in Kraft getreten sind und die bisherige Verordnung von 2011 ersetzen. Die Maßnahme zielt darauf ab, den sicheren und effektiven privaten Lufttransport und die Luftarbeit zu fördern, und gilt für natürliche und juristische Personen, öffentliche oder private, mit einer Übergangsfrist von 90 Tagen bis Ende Oktober.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Digitalisierung der Lizenzen, die nun Sicherheitselemente wie eindeutig codierte Nummern, Barcode oder QR-Code, Wasserzeichen, spezielles fälschungssicheres Papier und holografisches Siegel oder verschlüsselte digitale Signatur umfassen. Die Zivilluftfahrt-Aufsichtsbehörde von Mosambik muss öffentliche elektronische Systeme zur Überprüfung der Authentizität der Lizenzen bereitstellen.
Die Verordnung gliedert die privaten Luftarbeiten in 15 spezifische Kategorien um, darunter landwirtschaftliche Arbeiten und Luftversprühung, Brandbekämpfung, Fotografie und Luftfilmaufnahmen, Fallschirmspringen, Luftwerbung, Thermografie, altimetrische Topografie, Hochspannungsleitungsinspektion, Offshore-Einsätze und Kartierung. Die Unternehmen müssen auch monatlich der Aufsichtsbehörde Informationen über Flugoperationen melden, einschließlich Passagiernamen, Routen und Flugstunden, und diese Aufzeichnungen mindestens drei Jahre lang aufbewahren.
Die Verordnung behält das Verbot der gewerblichen Nutzung von Luftfahrzeugen bei und führt strengere Eignungskriterien für Unternehmen und Geschäftsführer ein, wobei Personen ausgeschlossen werden, die wegen Luftfahrtdelikten, Straftaten gegen die Volkswirtschaft, Korruption oder Behinderung der Aufsicht verurteilt wurden. Verstöße wie der Betrieb ohne Lizenz oder der Einsatz nicht gemeldeter Piloten werden mit Geldstrafen zwischen 80 und 100 Mindestlöhnen bestraft.




