Das aktuelle Ereignis des El Niño könnte das „intensivste" der letzten vierzig Jahre sein, seit mit der Messung dieses Klimaphänomens begonnen wurde. Die Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen (WMO) gab diese Ankündigung heute bekannt und warnte vor der Schwere der Situation.
Das El Niño-Phänomen ist ein natürliches Klimamuster, das auftritt, wenn die Oberflächengewässer des zentralen und östlichen Pazifiks überdurchschnittlich warm werden. Diese Erwärmung hat weltweit Auswirkungen und beeinflusst Regenmuster, Temperaturen und Wettermuster in verschiedenen Regionen.
Die WMO ist die UN-Agentur, die für die Überwachung und Koordinierung meteorologischer Aktivitäten auf globaler Ebene verantwortlich ist. Diese Organisation sammelt Daten und macht Vorhersagen über Klimaphänomene, die den Planeten beeinflussen.
Die Warnung der WMO erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über die Auswirkungen des Klimawandels. Obwohl El Niño ein natürliches Phänomen ist, warnen Wissenschaftler, dass der Klimawandel seine Auswirkungen verstärken kann, was dazu führt, dass extreme Ereignisse häufiger und schwerwiegender werden.



