Das chinesische Handelsministerium forderte Frankreich heute auf, die gegen die sogenannte „ultraschnelle Mode" verhängten Strafen „sofort" auszusetzen. Die Geldstrafen variieren zwischen 0,5 und 12 Euro und traten diesen Monat in Kraft.
Die Strafen betreffen chinesische E-Commerce-Plattformen, darunter Shein und Temu. Diese Unternehmen sind die Hauptziele der französischen Maßnahme, die den Sektor der Schnellmode besteuert.
Die chinesische Forderung erfolgt als Reaktion auf die von Frankreich verabschiedete Gesetzgebung, die gestaffelte Abgaben auf Modeartikel erhebt, die zu sehr niedrigen Preisen ins Land gelangen. Die Maßnahme ist Teil eines europäischen Trends zur Regulierung des Sektors.
China betrachtet die Strafen als ungerecht und fordert ihre sofortige Aufhebung, wobei es vertritt, dass seine Unternehmen die internationalen Handelsregeln einhalten. Diese Handelsspannung entsteht in einem Moment zunehmender Reibereien zwischen China und verschiedenen europäischen Ländern in Bezug auf Praktiken im Elektronischen Handel.



