Die globale Erwärmung beschleunigt die Freisetzung von Quecksilber, das Jahrtausende lang in Gletschern und anderen gefrorenen Umgebungen eingeschlossen war. Das Schmelzen der Antarktis setzt jährlich 6,5 Tonnen Quecksilber in den Ozean frei, einen der gefährlichsten Schadstoffe des Planeten.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass die Quecksilberfreisetzung durch das Schmelzen der Gletscher auf der Antarktischen Halbinsel seit der vorindustriellen Ära um 550% gestiegen ist. Die Forscher warnen, dass sich ansammelnde Schadstoffe in hochgelegenen Gebirgszügen ebenfalls in Gewässer gelangen könnten, während die Gletscher weiter schmelzen und der Permafrost auftaut.




