Die Tradition der Gerichtsferien im September reicht in Portugal Generationen zurück und hat sich vom agrarischen Portugal bis zum Dienstleistungsportugal gehalten. Diese Praxis existierte lange vor dem 25. April und setzte sich noch lange Zeit nach diesem Datum fort.
Die Gerichtsferien dauerten traditionell vom Ende Juli bis Anfang Oktober, wobei September in der Mitte dieses Zeitraums lag. Über viele Jahre hinweg war ihre Begründung mit den Ernten von Brotgetreide und Wein verbunden, eine Tradition, die bis zu den alten Verordnungen des Königreichs Portugal zurückreichte.
Mit dem Fortschreiten der Jahre wurde die landwirtschaftliche Begründung zunehmend irrelevant, während sich das Land zu einer Dienstleistungsgesellschaft wandelte. Doch die Tradition blieb irgendwie über die Jahrzehnte hinweg erhalten.




