Fernando Medina betrachtete den vom Chega eingereichten Misstrauensantrag als nicht ernst zu nehmen und beschrieb ihn als politischen Trick, der keinerlei Sinn oder Bedeutung hat. Der Bürgermeister kritisierte die Initiative der Partei von André Ventura und deutete an, dass sie lediglich politischen Manipulationszwecken dient.
Für Fernando Medina stellt der Misstrauensantrag kein konkretes Regierungsangebot dar, sondern vielmehr eine Kommunikationsstrategie, die den Portugiesen demonstrieren soll, dass PSD und PS bei der Verteidigung von Luís Neves übereinstimmen, eine Figur, die offenbar im Zentrum der politischen Kontroverse steht.
Diese Position von Medina ergibt sich in einem Moment, in dem Plakate der Partei Chega, die Luís Neves verteidigen, im ganzen Land zirkulieren und die Erzählung der Partei über die angebliche Komplizenschaft zwischen den beiden wichtigsten Oppositionsparteien verstärken.




