Außenminister Rangel erklärte heute, dass nicht damit zu rechnen ist, dass die Europäische Union neue Maßnahmen zu den Siedlungen in Cisjordanien vor den israelischen Wahlen im Oktober genehmigen wird. Diese Position ergibt sich in einem Moment, in dem die Situation in der Region weiterhin internationale Spannungen erzeugt.
Rangel betonte, dass Portugal dem Kriterium nicht zustimmt, neue EU-Maßnahmen an die Terminierung der Wahlen in Israel zu knüpfen. Diese Position spiegelt die portugiesische Sichtweise wider, dass europäische Entscheidungen bezüglich Siedlungen nicht aufgrund der Wahlkalender anderer Länder aufgeschoben werden sollten.
Die Frage der Siedlungen in Cisjordanien ist ein wiederkehrendes Thema in den Beziehungen zwischen der EU und Israel, wobei die Europäer regelmäßig ihre Ablehnung der Expansion jüdischer Siedlungen in den besetzten Gebieten zum Ausdruck bringen. Die portugiesische Position fügt sich in den breiteren Kontext der europäischen Außenpolitik bezüglich des israelisch-palästinensischen Konflikts ein.




