Der Tag von Ceuta war geprägt von Demonstrationen, die von der spanischen Rechten und Rechtsextremen einberufen wurden. Die Proteste entstanden im Kontext der Migrationskrise in der spanischen Exklave auf afrikanischem Territorium.
Der spanische Oppositionsführer machte sowohl Ministerpräsident Pedro Sánchez als auch Marokko für den massiven Zustrom von Migranten nach Ceuta verantwortlich. Diese Anschuldigungen wurden direkt an die beiden politischen Akteure gerichtet.
Jedoch widersprechen Informationen, die nicht in dem von der spanischen Polizei erstellten Bericht über die Vorfälle des letzten Monats enthalten sind, einigen der Behauptungen des Oppositionsführers. Der Polizeibericht stützt die gegen Sánchez und Marokko gerichteten Anschuldigungen nicht.
Die Situation in Ceuta erzeugt weiterhin politische Spannungen in Spanien, wobei die Parteien der Rechten und Rechtsextremen die Migrationskrise nutzen, um die Regierung von Sánchez zu kritisieren.



